Das Hamburger Startup Lampuga wollte im August 2015 eine Crowdfunding-Kampagne auf der Plattform Seedmatch.de starten, um Investoren für ihre elektronischen Surfboards zu gewinnen. Dafür suchten die drei jungen Gründer Benjamin Könnten, Olaf Jacobsen und Marc Hammerla kurzfristig jemanden, der ihre Unternehmensgeschichte spannend und überzeugend erzählen konnte.

Meine Ausarbeitungen von Investmentstory und Businessplan trafen ins Schwarze, sodass die Kampagne noch rechtzeitig starten konnte und unmittelbar Investoren auf den Plan rief. Parallel dazu beauftragte mich Lampuga mit der Pressearbeit zur Kampagne. Daraufhin berichteten unter anderem Bild Hamburg, Stern und RTL.

Pressemitteilung vom 25. August 2015

Funsport made in Germany: Surfen auf dem Elektroboard

Surfen unabhängig von Wind und Wellen – das geht mit den Lampuga Surfboards mit Elektroantrieb. Die Boards des jungen Hamburger Unternehmens sind die ersten marktreifen Elektroboards weltweit. Drei Modelle lässt es bereits in Serie produzieren: das superschnelle Lampuga Boost, das aufblasbare Lampuga Air und das Rettungsboard Lampuga Rescue. Jetzt soll die Produktpalette mit Investitionen über Crowdfunding erweitert werden. Die Kampagne auf der Plattform Seedmatch.de startet am Donnerstag, 27. August, Punkt 12.00 Uhr. Ab 250 Euro kann jeder Investor und damit Teil des Erfolgs von Lampuga werden.

„Wir erwarten uns von dieser Kampagne neben tragfähigen Investitionen auch konstruktives Feedback für unsere Entwicklungsarbeit und einen kräftigen Schub für unser Marketing“, erklärt Lampuga-Geschäftsführer Benjamin Köhnsen. Rund eine Millionen Euro will er zusammen mit seinen Co-Foundern, Marketing-Chef Marc Hammerla und Schiffsbauingenieur Dr.-Ing. Olaf Jacobsen, in Produktion und Marketing investieren. Der größte Teil soll für Anlagen, Werkzeuge und Gussformen für die Kunststoffteile der Boards aufgewendet werden. „Alle unsere Boards werden in Handarbeit in unserem Werk in Norderstedt gefertigt“, so Köhnsen. Dort sollen auch neue Mitarbeiter angestellt werden, denn das 17-köpfige Team kann die Vielzahl der eingehenden Aufträge kaum abarbeiten.

Die Präsentation der Lampuga-Boards auf der Boot-Messe in Düsseldorf und das darauf folgende Medienecho haben dem Hamburger Startup unverhoffte Bestellzahlen im ersten Halbjahr 2015 beschert. Aus der ganzen Welt gingen die Aufträge ein. „Wir stehen aktuell kurz vor dem Break-Even-Point und wollen jetzt weiter investieren“, so Köhnsen.

Neue Produkte bereits in Planung

Das Spitzenmodell der Hamburger, das Lampuga-Boost aus Carbon, ist das schnellste Elektroboard der Welt: In der Spitze erreicht es bis zu 54 km/h. Minimal langsamer ist das aufblasbare Lampuga-Air-Modell, das sich platzsparend in einem Koffer verstauen lässt und sogar als Fluggepäck aufgegeben werden kann. Sein Herzstück ist die Lampuga-Power-Box, in der Elektromotor, Kühlung, Elektronik und die leistungsstarke Lithium-Ionen-Batterie installiert sind. Mit dieser Box als Basis bietet Lampuga verschiedene Rümpfe an: Das Lampuga-Rescue zur küstennahen Personenrettung wird bereits in Serie produziert und von einigen DLRG-Stationen an Nord- und Ostsee genutzt. Ein kurzes Bodyboad zum Wellenreiten oder auch für Kinder und ein drei Meter langes Board für zwei Personen sind in der Entwicklungsphase. Das Surfen mit dem Elektroboard ist ganz leicht autodidaktisch erlernbar, selbst von eher unsportlichen Menschen. Und der Einsatz ist fast überall möglich, denn der emissionsfreie Antrieb erlaubt auch die Nutzung in geschützten Gewässern. „Lampuga verbindet die Naturverbundenheit und Agilität des Surfens mit der Geschwindigkeit des Jet-Ski-Fahrens“, bringt es Köhnsen auf den Punkt.

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